Effizienzsteigerung durch Prozessoptimierung
Schlüssel für mehr Qualität und Wettbewerbsfähigkeit
Die Firma Elektro-Fink Schaltanlagenbau aus Teterow gehört seit mehr als 30 Jahren zu den führenden Spezialisten für Energieverteilung, Energiemonitoring und Steuerungstechnik. Mit über 50 Fachkräften und einer Produktionsfläche von 1.600 Quadratmetern steht das Unternehmen für Qualität und Innovation. Um den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, hat Elektro-Fink gemeinsam mit dem Connectivity Consulting von Weidmüller eine umfassende Prozessoptimierung realisiert, die bereits nach einem Jahr zu einer deutlichen Effizienzsteigerung führte.
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG"Wir mussten uns die Frage stellen: Wo stehen wir im Markt und wie können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern?", erinnert sich Geschäftsführer Arne Fink.
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG
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Bild: Weidmüller GmbH & Co. KGTechnologische Lösungen im Einsatz
Die Umsetzung erfolgte in mehreren Schritten, von der Evaluierung der Fertigungsprozesse bis zur Einführung von Automatisierungslösungen: Die Weidmüller-Experten begleiteten die Abläufe im laufenden Betrieb unter realen Bedingungen. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere eine klarere Trennung der Arbeitsschritte, eine ergonomischere Gestaltung der Arbeitsplätze und eine verbesserte Materialversorgung Potenzial für deutliche Effizienzsteigerungen boten. Dieses Vorgehen war stark interaktiv: Mitarbeitende wurden eingebunden, Hürden wurden sichtbar gemacht und konkrete Handlungsschritte abgeleitet. Im Zuge der Optimierung setzte Elektro-Fink auf eine Reihe von Weidmüller-Lösungen, die den gesamten Fertigungsprozess nachhaltig veränderten. Das Herzstück bildet das Wire Processing Center (WPC), das die Erstellung des benötigten Kabelsatzes teilautomatisiert und dadurch die Durchlaufzeiten erheblich verkürzt. Ergänzend dazu sorgt das Labeling Processing Center (LPC) für eine effiziente Beschriftung, welche nahtlos in das ERP-System integriert ist und so die digitale Prozesskette schließt. Für die weitere Kabelbearbeitung kommen der Cutfix Pro Feeder und der Crimpfix Vario zum Einsatz, welche mit geringen Rüstzeiten betrieben werden können und damit eine deutliche Zeitersparnis ermöglichen. Ein weiterer Meilenstein ist die Nutzung des Fast Delivery Services, dessen bestückte und beschriftete Klemmleisten für eine Reduzierung der Durchlaufzeit pro Schaltschrank von knapp einer Stunde sorgte. Abgerundet wird die Optimierung durch die flächendeckende Einführung der Push-In-Technologie, die nicht nur die Verdrahtung beschleunigt, sondern auch den Service vereinfacht und so für zusätzliche Effizienz sorgt. "Wir haben einen Schritt weitergedacht und uns für das Komplettpaket entschieden. Das Wire Processing Center war für uns ein Gamechanger", so Arne Fink.
Messbare Erfolge und Mitarbeiterakzeptanz
Im ersten Jahr nach Projektstart konnte Elektro-Fink die Gesamteffizienz um 15 Prozent steigern - bei gleichbleibender Personalstärke. Die Termintreue verbesserte sich spürbar, die Arbeitsplätze wurden ergonomischer und strukturierter. Mitarbeitende reagierten zunächst zurückhaltend auf die neuen Technologien und Veränderungen. Nach Schulungen und aktiver Einbindung der Belegschaft überwog die Begeisterung. Aussagen wie "Schön, dass die Geräte da sind." zeigen, wie positiv der Wandel in der Fertigung aufgenommen wurde. Die Partnerschaft geht über eine reine Weiterentwicklung hinaus und markiert den Beginn eines langfristigen Transformationsprozesses. Seit November 2025 treibt ein neuer Mitarbeiter mit Expertise in Eplan Pro Panel die digitale Planung, als zentralen Ausgangspunkt für ganzheitliche Prozessoptimierungen voran. Parallel dazu bereitet Elektro-Fink die nächsten Entwicklungsphasen vor: Bis 2027 entsteht eine neue Fertigungshalle, in der modernisierte Vormontage- und Verdrahtungsprozesse, optimierte Materialflüsse und digitalisierte Arbeitsabläufe zusammengeführt werden. Diese Maßnahmen sind zentrale Bausteine des gemeinsam erarbeiteten Drei-Jahres-Plans und führen das Unternehmen auf den Weg zu einer zukunftsfähigen, effizient strukturierten und digital integrierten Fertigung, die den steigenden Marktanforderungen nachhaltig gewachsen ist. Für die Geschäftsführer Arne und Andreas Fink ist die Zusammenarbeit ein wichtiger Schritt in die Zukunft des Unternehmens. Arne Fink betont: "Weidmüller hat uns wertvolle Optimierungspotenziale aufgezeigt und uns geholfen, unsere Abläufe strukturell zu verbessern. Dadurch konnten wir unsere Qualität steigern, unsere Prozesse beschleunigen und unseren Output erhöhen. Mit Weidmüller haben wir einen Partner an unserer Seite, der uns nicht nur technisch, sondern auch strategisch unterstützt und uns dabei hilft, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben."
Die Firma Elektro-Fink Schaltanlagenbau aus Teterow gehört seit mehr als 30 Jahren zu den führenden Spezialisten für Energieverteilung, Energiemonitoring und Steuerungstechnik. Mit über 50 Fachkräften und einer Produktionsfläche von 1.600 Quadratmetern steht das Unternehmen für Qualität und Innovation. Um den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, hat Elektro-Fink gemeinsam mit dem Connectivity Consulting von Weidmüller eine umfassende Prozessoptimierung realisiert, die bereits nach einem Jahr zu einer deutlichen Effizienzsteigerung führte.
Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG"Wir mussten uns die Frage stellen: Wo stehen wir im Markt und wie können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern?", erinnert sich Geschäftsführer Arne Fink.
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Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 3 (April) 2026 - 13.04.26.Für weitere Artikel besuchen Sie www.schaltschrankbau-magazin.de