Vom Produktpass zum digitalen Asset

Mit dem DPP4.0 Wert aus Produktdaten schöpfen

Der digitale Produktpass wird zu oft nur als regulatorische Pflicht betrachtet. Mit dem DPP4.0 erschließen sich Unternehmen einen wichtigen Baustein der industriellen Digitalisierung und neue Möglichkeiten zur digitalen Wertschöpfung.

Bild: ZVEI e. V.Bild: ZVEI e. V.

Mit der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) schafft die Europäische Union derzeit den regulatorischen Rahmen für digitale Produktpässe. Ziel ist es, strukturierte Informationen über Produkte entlang ihrer Wertschöpfungskette digital verfügbar zu machen, etwa zu Materialzusammensetzung, Reparierbarkeit, Nachhaltigkeit oder Recyclingfähigkeit. Während der Digitale Produktpass (DPP) zunächst als Instrument für Transparenz und Nachhaltigkeit gedacht ist, eröffnet er für die Industrie weit größere Chancen. Aus Sicht der Elektro- und Digitalindustrie kann der Digitale Produktpass zum Ausgangspunkt für eine neue Generation digitaler Produktinformationen werden und damit zu einem wichtigen Baustein der industriellen Digitalisierung. Hier setzt das Konzept des DPP4.0 an.

ZVEI e. V.

Dieser Artikel erschien in IT&Production 3 (April) 2026 - 08.04.26.
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