Das neue Quartier der Berliner Volksbank
Steckbare Elektroinstallation und Raumautomation
Über 14.000m², verteilt auf neun Etagen, mehr als 1.000 Mitarbeitende und 650 Arbeitsplätze in 113 Räumen - das sind die Eckdaten des neuen Quartiers der Berliner Volksbank. Bei der Gestaltung des Gebäudekomplexes haben Nachhaltigkeit und Flexibilität eine zentrale Rolle gespielt. Die Berliner Volksbank hat sich für Technologien entschieden, durch die das Gebäude den Automationsgrad A gemäß DIN V 18599-11 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erreicht hat. Ausschlaggebend ist die Raumautomation Flexroom von Wago. Bei der Elektroinstallation kam das Steckverbindersystem Winsta zum Einsatz.
Bild: Wago GmbH & Co. KG"Von Anfang an war klar, dass das Gebäude technisch auf dem neuesten Stand sein und gleichzeitig einen Wandel in der Unternehmenskultur deutlich machen sollte. Es sollte möglichst nachhaltig gestaltet werden, sodass wir es mindestens 30 Jahre nutzen können", beschreibt Berliner Volksbank-Projektleiter Frithjof Hornemann die Anforderungen an den Neubau. Dabei soll das Gebäude drei Funktionen erfüllen: Es dient dem Austausch, als Arbeitsplatz und zur Repräsentation. Wichtig war, dass sich der Nutzungszweck der Räume immer wieder anpassen lässt und z.B. Großraumbüros wieder zu kleineren Büroräumen werden können.
Bild: Wago GmbH & Co. KG
Bild: Wago GmbH & Co. KGAutomation und Installation
Im neuen Quartier wurden Raumautomation und Elektroinstallation in einem gemeinsamen Konzept vereint. Diese Integration reduzierte den Planungsaufwand und minimierte Schnittstellenverluste. Verantwortlich für die Umsetzung war Bauer Elektroanlagen: "Das Besondere an diesem Auftrag ist, dass wir nicht nur die Gebäudeautomation, sondern auch die komplette Elektroinstallation übernommen haben - was selten vorkommt. So konnten wir erhebliche Synergieeffekte nutzen und dem Bauherrn einen einzigen Ansprechpartner bieten", erklärt Zana Diabate, technischer Projektleiter Gebäudeautomation bei Bauer. Durch diese Kombination konnten Kabelzüge gemeinsam genutzt und Bussysteme wie DALI und SMI direkt aus dem Controller auf den Reihenklemmbereich der Verteilung übergeben werden - ohne zusätzliche Schaltschränke oder Feldverbindungen.
Bild: Wago GmbH & Co. KGRaumautomation mit Flexroom
Für die Steuerung der Raumautomation setzt man auf die skalierbare Lösung Flexroom. Die Berliner Volksbank nutzt den vollen Funktionsumfang: Beleuchten, Heizen, Kühlen, Belüften, Verschatten sowie Sonderfunktionen wie Fassadenbeleuchtung. Alle Komponenten sind verzahnt, um einen optimierten Energieverbrauch zu erreichen. "Genauer gesagt: Unsere Raumautomation Flexroom automatisiert in den Etagen alles, was automatisiert werden kann. Über Brandschutzklappen bis zum letzten Präsenzmelder läuft alles über einen Controller zusammen", berichtet Christopher Thiele, Project Sales Manager bei Wago. Neben der Energieeffizienz bietet die Lösung einen weiteren Vorteil: Die Haustechniker der Volksbank können das System eigenständig konfigurieren und so Betriebskosten sparen. "Normalerweise kann der Betreiber eines Gebäudes nichts an der Anlage verändern, z.B. wenn die Jalousien umgruppiert werden sollen. Dann muss ein Auftrag ausgelöst und eine Fremdfirma bestellt werden. Durch unsere Software ist die Volksbank in der Lage, das selbst zu tun. Sie können direkt reagieren, ohne Wartezeit", erklärt Thiele. Auch Diabate betont: "Es sind alle Bussysteme in Flexroom integriert und quasi mit einem Klick konfigurierbar, ganz ohne Programmieraufwand."
Bild: Wago GmbH & Co. KGFlexible steckbare Elektroinstallation
Bei der Elektroinstallation setzt Zana Diabate auf Winsta. Grund war der Wunsch nach Flexibilität. Winsta-Steckverbinder sind vorkonfektionierte Leitungen, die auf der Baustelle nur noch nach dem Plug&Play-Prinzip zusammengesteckt werden. Das spart Zeit, vermeidet Verdrahtungsfehler und vereinfacht die Wartung. Genauso einfach können die Steckverbinder auch wieder umverdrahtet werden. "Für uns ist nicht nur die Flexibilität ein Vorteil, sondern auch, dass Winsta als feste steckbare Elektroinstallation zählt. Wir haben daher keine wiederkehrenden Prüfungen an unseren Arbeitsplatzsteckdosen, die den Arbeitsablauf stören. Das ist für uns ein entscheidender Punkt", bekräftigt Frithjof Hornemann. Wago ist zusammen mit Bauer Elektroanlagen noch einen Schritt weiter gegangen. Sie haben auch Heiz- und Kühlventile mit Winsta angeschlossen. Damit haben die Unternehmen nicht nur die Elektroinstallation optimiert, sondern auch Kabel und damit Rohstoffe gespart. Die Ventile und Stecker wurden vorkonfektioniert bestellt, um auch hier Verdrahtungsaufwand und -fehler zu vermeiden.
Ein Gebäude für die Zukunft
"Für mich ist das Gebäude ein Lebensprojekt, für die Bank eine Manifestation des kulturellen Wandels", fasst Hornemann das Projekt zusammen. Das neue Quartier steht für Langfristigkeit bei gleichzeitiger Anpassungsfähigkeit und technischer Innovation. Mit Flexroom und Winsta hat die Berliner Volksbank eine Lösung gewählt, die Flexibilität und Energieeffizienz bietet. Das Gebäude soll ein lebendiger Arbeitsort für alle Mitarbeitenden sein und bleiben. Die Flexibilität stand dabei im Mittelpunkt. Denn nur ein flexibles Gebäude passt sich gut an die Gegebenheiten der Zukunft an.
Über 14.000m², verteilt auf neun Etagen, mehr als 1.000 Mitarbeitende und 650 Arbeitsplätze in 113 Räumen - das sind die Eckdaten des neuen Quartiers der Berliner Volksbank. Bei der Gestaltung des Gebäudekomplexes haben Nachhaltigkeit und Flexibilität eine zentrale Rolle gespielt. Die Berliner Volksbank hat sich für Technologien entschieden, durch die das Gebäude den Automationsgrad A gemäß DIN V 18599-11 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erreicht hat. Ausschlaggebend ist die Raumautomation Flexroom von Wago. Bei der Elektroinstallation kam das Steckverbindersystem Winsta zum Einsatz.
Bild: Wago GmbH & Co. KG"Von Anfang an war klar, dass das Gebäude technisch auf dem neuesten Stand sein und gleichzeitig einen Wandel in der Unternehmenskultur deutlich machen sollte. Es sollte möglichst nachhaltig gestaltet werden, sodass wir es mindestens 30 Jahre nutzen können", beschreibt Berliner Volksbank-Projektleiter Frithjof Hornemann die Anforderungen an den Neubau. Dabei soll das Gebäude drei Funktionen erfüllen: Es dient dem Austausch, als Arbeitsplatz und zur Repräsentation. Wichtig war, dass sich der Nutzungszweck der Räume immer wieder anpassen lässt und z.B. Großraumbüros wieder zu kleineren Büroräumen werden können.
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Dieser Artikel erscheint in www.gebaeudedigital.de 2026 - 31.12.26.Für weitere Artikel besuchen Sie www.gebaeudedigital.de