Elektromechanisches Fügesystem
Bild: Kistler Beteiligungsgesellschaft mbHKistler hat mit dem IJSys ein neues Fügemodul entwickelt, das alle Komponenten inklusive Servoantrieb, Sensor, Digitalisierung von Daten und Sicherheitstechnik im Modul selbst vereint. Wie bei anderen elektromechanischen Fügesystemen des Herstellers ist ein präziser Kraftsensor integriert. Die im System erhobenen Kraft/Weg-Daten werden intern digitalisiert und über eine Ethercat-Schnittstelle übertragen. Anwender können zur Auswertung entweder das Prozessüberwachungssystem Maxymos NC nutzen oder die Daten direkt in einem übergeordneten System verarbeiten. Strom- und Logikversorgung sowie die Datenübertragung erfolgen über eine einzige Hybridleitung. Lediglich für die integrierte Sicherheitstechnik ist eine weitere Leitung notwendig, welche das Modul beispielsweise mit einem Notaussystem verbindet. Die Leistungsversorgung ist auf 48V ausgelegt statt wie üblicherweise auf 230 oder 400V. Diese Schutzkleinspannung hat den Vorteil, dass keine Elektrofachkraft benötigt wird, um das System anzuschließen. Das System verfügt über bis zu 2,5kN Fügekraft, 200mm Hub und 250mm Verfahrgeschwindigkeit. Die mechanische Schnittstelle ist nach der Norm ISO15552 ausgelegt. Dadurch eignet sich die Servopresse unter anderem für Anwendungen in der Elektronik- und Automobilfertigung, in denen bisher aus Platzmangel oder Kostengründen vorrangig pneumatische Systeme genutzt wurden.
Bild: Kistler Beteiligungsgesellschaft mbHKistler hat mit dem IJSys ein neues Fügemodul entwickelt, das alle Komponenten inklusive Servoantrieb, Sensor, Digitalisierung von Daten und Sicherheitstechnik im Modul selbst vereint. Wie bei anderen elektromechanischen Fügesystemen des Herstellers ist ein präziser Kraftsensor integriert. Die im System erhobenen Kraft/Weg-Daten werden intern digitalisiert und über eine Ethercat-Schnittstelle übertragen. Anwender können zur Auswertung entweder das Prozessüberwachungssystem Maxymos NC nutzen oder die Daten direkt in einem übergeordneten System verarbeiten. Strom- und Logikversorgung sowie die Datenübertragung erfolgen über eine einzige Hybridleitung. Lediglich für die integrierte Sicherheitstechnik ist eine weitere Leitung notwendig, welche das Modul beispielsweise mit einem Notaussystem verbindet. Die Leistungsversorgung ist auf 48V ausgelegt statt wie üblicherweise auf 230 oder 400V. Diese Schutzkleinspannung hat den Vorteil, dass keine Elektrofachkraft benötigt wird, um das System anzuschließen. Das System verfügt über bis zu 2,5kN Fügekraft, 200mm Hub und 250mm Verfahrgeschwindigkeit. Die mechanische Schnittstelle ist nach der Norm ISO15552 ausgelegt. Dadurch eignet sich die Servopresse unter anderem für Anwendungen in der Elektronik- und Automobilfertigung, in denen bisher aus Platzmangel oder Kostengründen vorrangig pneumatische Systeme genutzt wurden.
Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH
Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 4 (April) 2026 - 29.04.26.Für weitere Artikel besuchen Sie www.sps-magazin.de