Flusswasser-Wärmepumpen in der Lahn
CO2-arme Fernwärmeversorgung in Gießen
Johnson Controls stellt drei Sabroe DualPAC Wasser-Wasser-Großwärmepumpen für das Pilotprojekt PowerLahn der Stadtwerke Gießen bereit. Die Maschinen werden Wasser aus der Lahn als Wärmequelle nutzen.
Bild: Johnson Controls Systems & Service GmbHDie groß angelegte Lösung ist Teil eines staatlich geförderten innovativen Kraft-Wärme-Kopplungssystems (iCHP), das Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) und ein Power-to-Heat-Modul miteinander verbindet. Mitte 2026 soll die Anlage den Betrieb aufnehmen und Effizienz, Flexibilität und Zuverlässigkeit des Gießener Fernwärmenetzes verbessern. Fernwärme ist eine Schlüsseltechnologie für die kommunale Wärmewende, doch vielerorts fehlen skalierbare Lösungen für die effiziente Einbindung lokaler Umweltwärme in bestehende Netze.
Bild: Johnson Controls Systems & Service GmbH
Wärmegewinnung aus der Lahn
Im Mittelpunkt des Projekts stehen drei Sabroe DualPAC-Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die Wärmeenergie aus der Lahn entziehen und in das lokale Fernwärmenetz einspeisen. Dabei wird das Flusswasser vorübergehend über den Verdampfer der Wärmepumpen geleitet und anschließend mit leicht verringerter Temperatur wieder in die Lahn zurückgeführt. Die Wärmepumpen sollen pro Jahr rund 29.000MWh Wärme erzeugen - ausreichend, um rund 3.900 Haushalte emissionsfrei mit Wärme zu versorgen. Das PowerLahn-System kombiniert Technologien, damit die Leistung das ganze Jahr über optimal ist. In den wärmeren Monaten decken die Wärmepumpen den Grundlastbedarf. Wenn die Flusstemperaturen sinken, sorgen zwei KWK-Anlagen für zusätzliche Kapazität. Das Power-to-Heat-Modul kann überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien in Wärme umwandeln.
Johnson Controls stellt drei Sabroe DualPAC Wasser-Wasser-Großwärmepumpen für das Pilotprojekt PowerLahn der Stadtwerke Gießen bereit. Die Maschinen werden Wasser aus der Lahn als Wärmequelle nutzen.
Bild: Johnson Controls Systems & Service GmbHDie groß angelegte Lösung ist Teil eines staatlich geförderten innovativen Kraft-Wärme-Kopplungssystems (iCHP), das Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) und ein Power-to-Heat-Modul miteinander verbindet. Mitte 2026 soll die Anlage den Betrieb aufnehmen und Effizienz, Flexibilität und Zuverlässigkeit des Gießener Fernwärmenetzes verbessern. Fernwärme ist eine Schlüsseltechnologie für die kommunale Wärmewende, doch vielerorts fehlen skalierbare Lösungen für die effiziente Einbindung lokaler Umweltwärme in bestehende Netze.
Bild: Johnson Controls Systems & Service GmbH
Johnson Controls Systems & Service GmbH
Dieser Artikel erschien in GEBÄUDEDIGITAL 4 (Juni) 2026 - 12.06.26.Für weitere Artikel besuchen Sie www.gebaeudedigital.de