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Mit Microgrids bis zu 80 Prozent Eigenversorgung

Energieautarkie durch Solarstrom vom Dach

Microgrids bieten eine vielversprechende Antwort auf die Anforderungen an künftige Stromnetze. Sie integrieren erneuerbare Energiequellen wie Solaranlagen, Windkraft oder Biomasse und ermöglichen die Steuerung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch. Besonders auf Industriedächern schlummert ein riesiges Potenzial: Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass Solaranlagen auf Industriedächern weltweit bis 2030 bis zu 1 Terrawatt Leistung erreichen könnten, ein Viertel des globalen PV-Ausbaus.

Bild: Doma VKWBild: Doma VKW
Industriebau mit PV-Anlage

Ein Microgrid ist ein kleines lokales Stromversorgungsnetz, das erneuerbare und konventionelle Energiequellen kombiniert. Es kann sowohl netzgekoppelt als auch autark arbeiten. Diese Flexibilität macht Microgrids besonders attraktiv für Industrieunternehmen, die ihre Energieversorgung sichern und gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen. Typischerweise bestehen Microgrids aus mehreren zentralen Elementen: Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik-Anlagen, Windkraftanlagen, Blockheizkraftwerke oder Brennstoffzellen bilden das Herzstück und liefern die benötigte Energie. Energiespeicher, etwa Lithium-Ionen-Batterien oder Wasserstoffspeicher, puffern Überschüsse und geben Energie bei Bedarf ab, um die Netzstabilität zu sichern.

Bachmann electronic GmbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production 5 (Juni) 2026 - 12.06.26.
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