Neue IO-Link-Komponenten bringen Innovationen in die Automation

Mehr Flexibilität auf den letzten Metern

IO-Link hat sich zum Standard-Installationssystem auf der untersten Feldebene entwickelt. Weltweit sind schon rund 71 Millionen IO-Link-Knoten verbaut (Stand Ende 2025). Mit neuen Lösungen erleichtert Murrelektronik jetzt den effizienten Umstieg auf IO-Link - auch für Neueinsteiger. So lassen sich über einen IO-Link Multiplier bis zu vier Devices an nur einen Masterport anschließen. Das macht nicht nur komplexe Systeme einfacher und kompakter, sondern spart auch Platz und Kosten.

Bild: Murrelektronik GmbHBild: Murrelektronik GmbH
IO-Link ermöglicht bei Murrelektronik eine durchgängige Kommunikation von der Steuerung bis zur Sensor-Aktor-Ebene mit zentraler Parametrierung und Diagnose für eine hohe Transparenz im gesamten System.

Im Maschinen- und Anlagenbau hat sich IO-Link als Standard in der bidirektionalen Kommunikation für Sensoren und Aktoren bewährt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Nachdem die IO-Link-Devices einfach integriert wurden, profitiert der Anwender u.a. von verbesserten Diagnosemöglichkeiten und einer zentralen Parametrierung. Kurz gesagt: Die Intelligenz gelangt einfach von der Steuerungsebene bis herab zur Sensor-Aktor-Ebene.

Entsprechend vielfältig sind die Anwenderbranchen von IO-Link, wobei sich die Motivation für dessen Einsatz durchaus unterscheidet. Die Automobilindustrie wünscht hohe Sensor-Intelligenz, die Intralogistik eher eine einfache Installation, kurze Inbetriebnahmezeiten und große Flexibilität bei Umbauten an den Anlagen. So oder so ermöglicht IO-Link eine konsequente Automatisierung bis zum Endgerät.

Im Gesamtportfolio der Automatisierungstechnik von Murrelektronik deckt IO-Link die letzten Meter bis zum Sensor oder Aktor ab. Auf den oberen Ebenen stehen u.a. Vario-X für eine schaltschranklose Automatisierung sowie Netzwerk- und Feldbuskomponenten für einen kompletten Systemaufbau zur Verfügung. Das IO-Link-Portfolio deckt die ganze Bandbreite ab - vom Master über I/O-Module bis zu Aktoren wie Signalsäulen und Bediengeräten. Hinzu kommen weitere Systemkomponenten wie Stromversorgungen, analoge Signalkonverter und IO-Link-Induktivkoppler zur Übertragung von Signalen und Energie über einen Luftspalt.

Murrelektronik GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 6 (Juni) 2026 - 25.06.26.
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