High-Speed Line Scan Inspektionen mit USB 3.1 Gen 2

USB mit 10Gbps

Wie die neue Generation der Necta X High-Speed Zeilenkameras von Alkeria (Vertrieb DACH: thl-tec services) dank USB 3.1 Gen 2 die Einschränkungen herkömmlicher Bildverarbeitungssysteme überwindet, die Systemkomplexität verringert, Gesamtkosten senkt und die Systemlatenz minimiert.

Bild: Alkeria SrlBild: Alkeria Srl
Die Necta X Kameraplattform erreicht über USB 3.1 Gen 2 bei einer Nennbandbreite von 10Gbit/s einen tatsächlichen Durchsatz von bis zu 9,6Gbit/s.

In der industriellen Bildverarbeitung stellen steigende Sensorauflösungen und höhere Zeilenraten immer höhere Anforderungen an die Datenübertragung und die Verarbeitungsleistung dar. Bislang wurden diese Anforderungen durch spezielle Framegrabber-Architekturen und Schnittstellen wie Camera Link, CoaXPress oder 10GigE erfüllt, was sowohl die Systemkomplexität als auch die Integrationskosten erhöhte. Die neue Necta X Kameraserie ist ein Game-Changer, indem sie die Geschwindigkeit von USB 3.1 Gen 2 mit einer Bandbreite von 10Gbps für besonders schnelle Line Scan Anwendungen optimal ausnutzt.

Die Innovation der Kamera-Plattform liegt in der optimalen Ausschöpfung der über USB 3.1 Gen 2 verfügbaren Bandbreite. Die Plattform-Architektur erreicht bei einer Nennbandbreite von 10Gbit/s einen tatsächlichen Durchsatz von bis zu 9,6Gbit/s. Diese deutliche Steigerung der Datenübertragungsrate gegenüber GigE und 5GigE Systemen ermöglicht Zeilenfrequenzen von bis zu 95kHz bei 16k Zeilenlänge, unterstützt hohe Bandgeschwindigkeiten und reduziert die Systemlatenz in Anwendungen mit Echtzeitanforderung. Durch das USB-C Interface entfallen zudem spezielle Erfassungskarten, was die Anbindung an das Host-System - selbst in Multi-Kamerasystemen - vereinfacht. Das integrierte Spannungsversorgungsmanagement ist auf maximale Betriebsstabilität ausgelegt.

thl-tec services

Dieser Artikel erschien in inVISION 4 (September) 2026 - 09.09.26.
Für weitere Artikel besuchen Sie www.invision-news.de