Nachhaltiger beschriften: Massenbilanzierung schafft den Rahmen

Mehr als 80 Prozent 'grüner'

Gleiche Farbe, gleiche Form, gleiche Eigenschaften: Beim CO2-Fußabdruck ist der Unterschied dafür umso größer. Phoenix Contact setzt bei seinen Markierungslösungen auf nachhaltige Kunststoffe und nutzt dafür den Ansatz der Massenbilanzierung.

Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KGBild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Vielfältige Markierungslösungen für eine nachhaltige Kennzeichnung sämtlicher Komponenten eines Schaltschranks

Ohne Kennzeichnung wären moderne Industrieanlagen kaum beherrschbar. Erst die eindeutige Identifikation von Komponenten, Leitern und Geräten schafft die notwendige Orientierung, um komplexe Systeme sicher zu betreiben, effizient zu warten und Störungen schnell zu beheben. Kennzeichnung ist damit weit mehr als ein Pflichtbestandteil der Dokumentation - sie ist ein entscheidender Faktor für Anlagenverfügbarkeit und Betriebssicherheit. Wie wichtig Kennzeichnung in der Praxis ist, zeigt auch die aktuelle Phoenix-Contact-Schaltschrankbaustudie: Demnach entfallen im Durchschnitt rund 13 Prozent der Produktionszeit eines Schaltschranks auf Kennzeichnungsaufgaben. Damit zählt die Kennzeichnung zu den festen und relevanten Prozessschritten in der Schaltschrankfertigung.

Gebrauchtes Frittierfett statt Erdöl. Für Dr. Michael Peter sind biologisch-nachwachsende Rohstoffe, die bereits ihre ursprüngliche Aufgabe erfüllt haben, die Königsdisziplin des Recyclings. "Wir sprechen hier von biologisch-zirkulären Werkstoffen", erklärt der promovierte Chemiker aus der Technologieentwicklung von Markierungslösungen bei Phoenix Contact. Frittierfett sei in diesem Zusammenhang ein treffendes Beispiel für 'Bio-Circular'. Statt wertvolle landwirtschaftliche Flächen für den Anbau von Pflanzen zu nutzen, die ihren Weg direkt in die Chemie oder Biogasanlage gehen, kommen nur Grundstoffe zum Einsatz, die ihr erstes technisches Leben bereits hinter sich haben - also z.B. Frittierfett aus der Lebensmittelindustrie.

Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 5 (September) 2026 - 01.09.26.
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