Strategiewechsel von RS Components zum Lösungsanbieter

Service statt Stückzahl

Ein Jahr nach seinem Wechsel zu RS Components zieht Stefan Gierse eine erste Bilanz. Im Gespräch mit dem SPS-MAGAZIN erklärt der Managing Director DACH, warum sich sein Unternehmen längst nicht mehr als klassischer Distributor versteht und weshalb Nachhaltigkeit im Einkauf vor allem eines ist: ein handfester Wirtschaftsfaktor.

Bild: RS Components GmbHBild: RS Components GmbH
Stefan Gierse (Managing Director DACH, RS Components, rechts) und Frank Nolte (Chefredakteur SPS-MAGAZIN) sprachen in Frankfurt über Strategie, Service und Nachhaltigkeit.

Herr Gierse wofür steht RS Components aktuell, und wofür soll das Unternehmen in drei bis fünf Jahren stehen?

Wir stehen für die Verbindung zwischen Herstellerwertschöpfung und Kundennutzen, getragen von technischem Knowhow und digitaler Unterstützung. Dieses Spannungsfeld wird sich weiterentwickeln, die Grundbausteine aber nicht. Ein großer Teil unseres Geschäfts steckt in der installierten Basis, im Bereich Wartung und Reparatur, und die wird auch in fünf Jahren noch überwiegend so betrieben wie heute. Bis zur Software Defined Factory wird es noch etwas dauern. Wichtige Punkte in unserer Weiterentwicklung sind die Fokussierung auf unsere Kundensegmente sowie der Ausbau unserer digitalen Services.

RS Components GmbH

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 9 (September) 2026 - 04.09.26.
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