Condition Monitoring bei rotierenden Maschinen
Thermische Gehäusedehnungen sicher im Blick
Thermische Gehäusedehnungen liefern wichtige Hinweise auf den Zustand von Gas- und Dampfturbinen sowie anderer rotierender Maschinen. Eine präzise und kontinuierliche Erfassung dieser Bewegungen trägt dazu bei, kritische Betriebszustände frühzeitig zu erkennen, Wartungsmaßnahmen gezielt zu planen und ungeplante Stillstände zu vermeiden.
Bild: Avibia GmbHDie zuverlässige Überwachung thermischer Gehäusedehnungen ist ein entscheidender Faktor für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb von Gas- und Dampfturbinen sowie anderen rotierenden Maschinen. Deshalb erweitert Avibia sein Portfolio zur Schwingungs- und Zustandsüberwachung um den induktiven Wegsensor HEP-100 von MC-Monitoring. Betreibern und Anlagenbauern steht damit ein Gerät zur Verfügung, das speziell für diese Messaufgabe entwickelt wurde. "Dank seines präzisen Messprinzips, der integrierten Signalaufbereitung und seiner robusten Bauweise ermöglicht der Sensor eine kontinuierliche Überwachung thermischer Ausdehnungen und unterstützt so die frühzeitige Erkennung kritischer Betriebszustände", erklärt Avibia-Geschäftsführer Frank Ringsdorf.
Präzise Wegmessung und einfache Integration
Der Sensor misst thermische Gehäusedehnungen nach dem bewährten LVDT-Prinzip (Linear Variable Differential Transformer). Dabei wird die Position eines beweglichen Kerns innerhalb einer Spule erfasst und in ein elektrisches Signal umgewandelt, das proportional zur tatsächlichen Wegbewegung ist. Das berührungsarme Messprinzip sorgt für hohe Langzeitstabilität und reproduzierbare Messergebnisse.
Durch die integrierte Elektronik liefert der Sensor direkt ein standardisiertes 4-20mA-Ausgangssignal und kann ohne zusätzliche Signalaufbereitung an SPS-, DCS- oder Scada-Systeme angeschlossen werden. "Diese direkte Einbindung in bestehende Automatisierungsumgebungen erleichtert nicht nur die Projektierung neuer Anlagen, sondern ermöglicht ebenso eine unkomplizierte Nachrüstung vorhandener Systeme", so Ringsdorf.
Mit einem Messbereich bis 50mm eignet sich der HEP-100 für vielfältige Anwendungen der thermischen Gehäuseüberwachung. Eine Variante mit 100mm Messbereich befindet sich bereits in Vorbereitung. Je nach Anforderung kann der Sensor mit steigender oder fallender Kennlinie konfiguriert werden: Der Ausgangsstrom verändert sich dabei entweder von 4 auf 20mA oder umgekehrt von 20 auf 4mA.
Hohe Messgenauigkeit und robuste Bauweise
"Der Sensor überzeugt durch seine hohe Messpräzision. Eine Genauigkeit von besser als 0,5 Prozent sowie eine äußerst geringe Temperaturdrift von weniger als 0,01 Prozent pro Grad Celsius gewährleisten auch unter wechselnden Umgebungsbedingungen zuverlässige Messergebnisse", erklärt Ringsdorf. Mit einer Grenzfrequenz von 800Hz erfasst er auch dynamische Veränderungen. Die Versorgung erfolgt mit 20 bis 32V Gleichspannung, die maximale Stromaufnahme beträgt 60mA. Der 4-20mA-Ausgang ist für Lastwiderstände bis 500 ausgelegt. Für den industriellen Dauereinsatz bestehen Außenrohr und Messstab aus Edelstahl, der bewegliche Kern aus einer Nickel-Eisen-Legierung. Steckverbinder aus vernickeltem Messing mit vergoldeten Kontakten sorgen für dauerhaft zuverlässig elektrische Verbindungen. Der Sensor widersteht Stoßbelastungen bis 250g sowie Vibrationen bis 20g RMS bzw. 50g Spitzenwert und eignet sich damit für Turbinen, Kompressoren und weitere rotierende Maschinen.
Für anspruchsvolle Industrieumgebungen
Der Sensor arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +85°C und erfüllt mit Schutzart IP66 die Anforderungen rauer Industrieumgebungen. Darüber hinaus entspricht er den geltenden CE- und EMV-Richtlinien. Die kontinuierliche Überwachung thermischer Gehäusedehnungen unterstützt moderne Condition-Monitoring-Konzepte. Ungewöhnliche Ausdehnungen lassen sich frühzeitig erkennen, Wartungsmaßnahmen gezielt planen und ungeplante Anlagenstillstände vermeiden. "Mit seiner Kombination aus präziser induktiver Messtechnik, integrierter Elektronik, robuster Bauweise und einfacher Systemintegration bietet der HEP-100 eine leistungsfähige Lösung für Betreiber von Gas- und Dampfturbinen sowie weiteren industriellen Großanlagen", resümiert Ringsdorf.
Thermische Gehäusedehnungen liefern wichtige Hinweise auf den Zustand von Gas- und Dampfturbinen sowie anderer rotierender Maschinen. Eine präzise und kontinuierliche Erfassung dieser Bewegungen trägt dazu bei, kritische Betriebszustände frühzeitig zu erkennen, Wartungsmaßnahmen gezielt zu planen und ungeplante Stillstände zu vermeiden.
Bild: Avibia GmbHDie zuverlässige Überwachung thermischer Gehäusedehnungen ist ein entscheidender Faktor für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb von Gas- und Dampfturbinen sowie anderen rotierenden Maschinen. Deshalb erweitert Avibia sein Portfolio zur Schwingungs- und Zustandsüberwachung um den induktiven Wegsensor HEP-100 von MC-Monitoring. Betreibern und Anlagenbauern steht damit ein Gerät zur Verfügung, das speziell für diese Messaufgabe entwickelt wurde. "Dank seines präzisen Messprinzips, der integrierten Signalaufbereitung und seiner robusten Bauweise ermöglicht der Sensor eine kontinuierliche Überwachung thermischer Ausdehnungen und unterstützt so die frühzeitige Erkennung kritischer Betriebszustände", erklärt Avibia-Geschäftsführer Frank Ringsdorf.
AVIBIA GmbH
Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 9 (September) 2026 - 04.09.26.Für weitere Artikel besuchen Sie www.sps-magazin.de