Flexible Produktionszellen für dynamische Märkte

Gezielt automatisiert

Variantenvielfalt ist in der Verpackungsproduktion längst kein Sonderfall mehr. Sortimente wechseln häufiger, Aktionsware läuft nur für kurze Zeit. Was gestern als berechenbare Serienproduktion galt, muss heute Riegel, Tuben, Flaschen, Gläser oder technische Konsumartikel in immer neuen Kombinationen verarbeiten. Doch wie lässt sich all das angesichts Fachkräftemangel, steigender Kosten und kaum mitwachsender Produktionsflächen schultern? Für viele Hersteller stellt sich deshalb nicht mehr die Frage nach einer komplett neuen Linie. Wichtiger wird, wie sich vorhandene Prozesse gezielt automatisieren lassen, ohne bei jeder Marktbewegung den Maschinenpark neu zu denken.

Bild: Gerhard Schubert GmbHBild: Gerhard Schubert GmbH
Mit KI-gestützter Kameratechnik greift der Pick&Place-Roboter TOG-Cobot selbst ungeordnete Gegenstände schnell und zuverlässig.

Gerade dort, wo Sortimente schneller wechseln als Investitionszyklen, wird Flexibilität in der Produktion zum entscheidenden Kriterium. Für kleinere Unternehmen und Mittelständler stellt sich dabei oft nicht die Frage nach einer komplett neuen Linie, sondern nach dem richtigen ersten Automatisierungsschritt: Prozesse sind teils noch manuell geprägt, Produktionsflächen begrenzt, Investitionen müssen sich überschaubar halten. Starre Sonderlösungen stoßen unter diesen Voraussetzungen schnell an Grenzen. Gefragt sind kompakte, standardisierte Automatisierungseinheiten mit klar definiertem Funktionsumfang, die sich flexibel an neuralgischen Prozessschritten einsetzen lassen, ohne bestehende Abläufe grundsätzlich infrage zu stellen.

Gerhard Schubert GmbH

Dieser Artikel erschien in ROBOTIK UND PRODUKTION 4 (September) 2026 - 04.09.26.
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