Kamera-basierte Werkzeug-Verschleißüberwachung per ML

Automatisierte Kontrolle

Werkzeugverschleiß ist eine unerwünschte Begleiterscheinung in der spanenden Fertigung. Die Überwachung des Werkzeugzustands ist für einen stabilen und sichereren Prozess unabdingbar. In der Praxis wird der Werkzeugzustand aktuell noch manuell geprüft und unterliegt daher subjektiven Einflüssen. TAM-Tools, Lorenz Hoffmann und das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) erforschen im Projekt VisionWear ein kamerabasiertes System, das Werkzeugverschleiß automatisch und objektiv innerhalb der Werkzeugmaschine erfasst.

Bild: Institut f�r Fertigungstechnik undBild: Institut für Fertigungstechnik und

Werkzeugverschleiß ist ein unerwünschter Störeffekt, der sich auf die Prozesssicherheit und auf die Fertigungsgüte auswirkt, u.a.

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lassen sich bis zu 40% der Stillstandszeiten einer Werkzeugmaschine (WZM) auf kritisches Werkzeugversagen zurückführen. Weiterhin ist kritischer Verschleiß eine der Hauptursachen für die Überschreitung der Fertigungstoleranzen. Die Eingriffszeit, ab der kritischer Verschleiß auftritt, wird maßgeblich durch die Prozessparameter sowie die Werkzeug- und Materialauswahl beeinflusst. Für KMUs mit einer hohen Prozessvielfalt kann die Standzeit daher meist nicht abgeschätzt und nur direkt gemessen werden. Hierfür werden externe Geräte, wie Einmessgeräte oder Mikroskope, verwendet. Es entstehen dabei hohe Nebenzeiten für die Werkzeughandhabung, die manuelle Messung und Auswertung.

Institut für Fertigungstechnik und

Dieser Artikel erscheint in www.invision-news.de 2026 - 31.12.26.
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