Erdbeben beeinträchtigt Fertigung von Sony-Bildsensoren

Lagebericht

Am 28. Juli ereignete sich in Japan in der Region Kumamoto ein starkes Erdbeben, in der sich viele Halbleiterhersteller befinden, u.a. das weltweit größte Sony-Werk für Image Sensoren und Micro-OLEDs. Die inVISION sprach mit Axel Krepil, Geschäftsführer von Restar Framos Technologies, dem größten Sony-Distributor in Europa und Amerika.

Bild: Restar Framos TechnologiesBild: Restar Framos Technologies

Herr Krepil, wie sieht derzeit die Lage im Sony-Werk aus?

Axel Krepil: Wir haben gehört, dass sich die Schäden am Sony-Gebäude und in den Produktionsstraßen in Grenzen gehalten haben. Es sollen nur einige interne Leitungen für Infrastruktur (Strom, Wasser, Luft...) betroffen sein und sich ein paar interne Verkleidungselemente gelöst haben. Das Gebäude als solches scheint nicht beschädigt zu sein. Im Vergleich zu 2016, also vor zehn Jahren, als sich so ein ähnlich starkes Erdbeben ereignete und ganze Maschinen umgefallen und beschädigt sein sollen, sind die Schäden heute deutlich geringer.

Das hört sich schon mal positiv an. Wie lange wird die Produktion von Image Sensoren stillstehen?

Im Sony Kumamoto Technology Center, also der Wafer-Fabrikation, startet die teilweise Fertigung bereits wieder Mitte/Ende dieser Woche und die vollen Produktionskapazitäten werden dann wieder Mitte August erreicht.

Restar Framos Technologies

Dieser Artikel erscheint in www.invision-news.de 2026 - 31.12.26.
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