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Reinforcement Learning am industriellen Prozess

Wie schnell dürfen KI-Agenten Entscheidungen treffen?

Wenn eingehende Aufträge automatisiert geprüft und bearbeitet werden, bis am Ende nur noch die letzte Entscheidung beim Menschen liegt, sind KI-Agenten am Werk. Doch ab wann und wie viel Entscheidungsspielraum sollte ihnen zugeteilt werden?

Bild: IFS Deutschland GmbHBild: IFS Deutschland GmbH
Der Autor Sören Michl ist Vice President AI Adoption bei IFS.

KI-basierte Assistenten und Copiloten fassen Schichtübergaben und Wartungsprotokolle zusammen, erläutern Fehlercodes in Klartext oder finden Informationen in technischen Dokumentationen. Doch es steht mit der agentischen KI bereits die nächste Entwicklungsstufe der Automatisierung bereit. Im Gegensatz zu reinen Assistenten verfolgen KI-Agenten nicht nur einzelne Arbeitsschritte, sondern ein vorgegebenes Ziel und entscheiden dabei, wie sie es erreichen. Der Unterschied liegt nicht in der Rechenleistung, sondern in der Perspektive: Während Copiloten in einem definierten Prozesses arbeiten, wird beim KI-Agenten der Prozess selbst zur Variablen. Unternehmen müssen deshalb nicht mehr jeden einzelnen Arbeitsschritt festlegen, sondern zulässige Ergebnisse definieren.

IFS Deutschland GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in IT&Production 8 (Oktober) 2026 - 07.10.26.
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