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Saubere Sache

Ultraschall-Reinigungsanlage komplett mit AS-i verdrahtet

In 30.000 Schwingungen pro Sekunde versetzt, löst Wasser durch ultra-feine Kavitationsexplosionen selbst mikroskopisch kleine Schmutzpartikel von Oberflächen oder aus feinen Spalten. Sogar an Stellen, die von außen mit einem Wasserstrahl gar nicht erreichbar sind. Eben so sauber wie die gereinigten Gegenstände sollte auch die steuerungsseitige Auslegung solcher Reinigungsanlagen sein. Statt aufwendiger Kabelbäume bietet sich an dieser Stelle das Bussystem AS-Interface an.

Bild: ifm electronic gmbhBild: ifm electronic gmbh
Bild 1: Mehrstufige Ultraschall-Reinigungsanlage der Firma KLN

In unzähligen Produktionsbereichen wird Ultraschallreinigung eingesetzt. Häufig im Anschluss an mechanische Bearbeitungsprozesse, nach denen das Werkstück zur weiteren Verarbeitung oder Veredelung absolut frei von Schmutz, Schleifpartikeln oder anderen Anhaftungen sein muss. Ein Beispiel ist die Entfernung des feinen Schleifstaubs in der Glasbearbeitung, etwa bei der Herstellung optischer Linsen. Auch in der Materialaufbereitung kommt die Ultraschallreinigung zum Einsatz. Dann dient eine solche Anlage zum Beispiel zur Reinigung mikroskopisch kleiner Düsen, die bei der Herstellung von Kunststofffasern eingesetzt werden. So weit wie das Einsatzgebiet, so breit ist auch das Spektrum der Anlagen: von kleinen, standardisierten Kompaktgeräten bis hin zu individuellen, garagengroßen Anlagen gibt es alles auf dem Markt. Oftmals sind die Reinigungsanlagen fester Bestandteil einer Produktionslinie. Ein Ausfall würde den gesamten Prozess stoppen. Deshalb ist eine möglichst hohe Zuverlässigkeit gefragt. Kommt es dennoch zu einer Störung, sollte sich der Fehler schnell lokalisieren lassen. Neben zuverlässiger Sensorik und Aktuatorik trägt auch deren Verkabelung maßgeblich zur Zuverlässigkeit und Diagnosefähigkeit bei. Der Maschinenbauer KLN Ultraschall setzt deshalb beim Bau seiner Reinigungsanlagen auf das Feldbussystem AS-Interface (kurz AS-i). Statt komplexer und nur schwer zu durchschauender Kabelstränge läuft die Kommunikation auf Sensorebene über ein schlankes, zweiadriges AS-i-Buskabel. Dazu Dieter Bickelhaupt, Bereichsleiter Reinigungstechnik bei KLN: "Baugröße, Flexibilität und der sehr schnelle Aufbau, dezentral an jeder Stelle der Anlage, sind für uns wichtige Vorteile von AS-Interface". Wie bei den Sensoren setzt der Maschinenbauer auch bei der Buskommunikation auf Lösungen von IFM Electronic. Der Automatisierungsanbieter hat vom Abgriff über I/O-Module bis hin zum Master-Gateway sämtliche Komponenten für eine umfassende Kommunikationslösung mit AS-Interface im Portfolio. "Wir waren einer der ersten Kunden von IFM, die AS-i eingesetzt haben, mit durchschlagendem Erfolg, der bis heute noch gut von IFM begleitet wird", ergänzt Bickelhaupt.

ifm electronic gmbh

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 10 2014 - 01.10.14.
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