ISW Universität Stuttgart

Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW), Universität Stuttgart

Das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart zählt international zu den führenden universitären Forschungsinstituten im Bereich der Steuerungstechnik - von der Planung bis zum Werkzeug. Das ISW forscht dabei interdisziplinär an Technologien für die Produktion und Automatisierung von übermorgen. Für die Industrie sind wir seit über 50 Jahren innovativer und verlässlicher Partner für anspruchsvolle Herausforderungen von der ersten Idee bis hin zum Produkt.

"Wir steuern Zukunft: Innovativ. Interdisziplinär. Wissenschaftlich."

Diesem Leitsatz folgend, forschen wir interdisziplinär an Technologien für die Produktion und Automatisierung von Übermorgen. Die industrielle Anwendbarkeit steht dabei immer im Fokus.

Mit Stolz blicken wir auf einen langen erfolgreichen Weg zurück, den wir gemeinsam mit unserem Verein der Freunde und Mitgliedschaften & Partnern gegangen sind und weiter bestreiten.

Für die Industrie sind wir innovativer, verlässlicher und unabhängiger Partner für anspruchsvolle Herausforderungen von der ersten Idee bis hin zum Produkt. Dabei bewegen wir uns an der Grenze der technischen Machbarkeit. Wir freuen uns heute und auch in Zukunft darauf, auf einer unserer Veranstaltungen Ihre Herausforderungen mit Ihnen zu diskutieren.

Unser Anspruch ist es, im Team der Besten die besten Automatisierungstechniker auszubilden. Hierbei stehen interdisziplinäres Fachwissen, Kreativität und Managementfähigkeiten im Mittelpunkt. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ständig die Manager und Experten von morgen.

Historie

Das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen wurde 1965 unter der Bezeichnung "Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen B" an der Universität Stuttgart eingerichtet und entwickelte sich in der Folgezeit unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. G. Stute zu einem der anerkanntesten Forschungsinstitute auf seinem Gebiet. Nach dem unerwartet frühen Ableben seines Begründers im Jahre 1982 wurde Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. G. Pritschow zu seinem Nachfolger berufen, der das Institut von 1984 bis 2005 leitete. Seit 2005 leitet Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl das Institut. Während der Beurlaubung Prof. Verls von 2014 bis 2015, leitete Prof. Dr.-Ing. Klemm das Institut kommissarisch. Seit 1. November 2016 verstärkt Prof. Dr.-Ing. Oliver Riedel die Leitung des Instituts als Doppelspitze zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl.

Im Laufe des über 50-jährigen Bestehens konnten die Forschungsschwerpunkte sowie die Anwendungsgebiete ständig erweitert werden. Dabei liegt der Leitgedanke in der Entwicklung und in der Anwendung steuerungstechnischer und anderer rechnergeführter Mittel zur Lösung von Automatisierungsaufgaben. Die themenbezogene Gliederung des Instituts erfolgte dabei in die acht Forschungsschwerpunkte Antriebsregelung, Bedienung, Engineering, Kommunikation, Maschinentechnik, Simulation, Steuerungsalgorithmen und Steuerungsarchitekturen.

Das Institut fühlt sich gleichermaßen der grundlagenorientierten Forschung und der anwendungsbezogenen Entwicklung verpflichtet, woraus sich die erfolgreiche Zusammenarbeit sowohl mit öffentlichen Projektträgern als auch mit der Industrie ableitet. Für die Studierenden ist die intensive Forschungstätigkeit in mehrfacher Hinsicht nützlich: Studien- und Diplomarbeiten erfolgen im Rahmen von Projekten, und die Forschungsergebnisse fließen unmittelbar in die Lehre ein. Ergänzt durch Praktika und Seminare werden Studierenden der Universität Stuttgart eine Vielzahl von Vorlesungen angeboten.

Über die am Institut durchgeführten Arbeiten wird laufend in Forschungsberichten der Projektträger, Fachzeitschriften und auf Tagungen berichtet, wobei die "Werkstattstechnik" und die im Springer Verlag verlegte Buchreihe "ISW - Forschung und Praxis" Schwerpunkte bilden.

Im Sinne des wissenschaftlichen Austauschs und der Kontaktpflege unterhält das Institut zahlreiche Verbindungen zu anderen wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland, die durch gegenseitige Besuche besonders gepflegt werden.