Motorstarter,Softstarter(Sanftanlasser)

Bild: CARLO GAVAZZI GmbH

Motorstarter, Softstarter

Beim Einschalten von Elektromotoren beträgt der Einschaltstrom ein Vielfaches des Nennstroms und auch das Drehmoment ist ebenfalls erhöht. Die dadurch entstehenden unerwünschten Nebeneffekte für das Stromnetz und angeschlossene Maschinen lassen sich durch den Einsatz von Softstartern vermeiden. Sie ermöglichen ein ruckfreies Anlaufen und Anhalten des Antriebes. Das Drehmoment lässt sich dazu in der Höhe und im zeitlichen Verlauf variabel einstellen (Rampenverlauf). Je nach Typ sind in unterschiedlichem Umfang Schutzfunktionen integriert. Dies betrifft z.B. Über-, Unterstrom, Phasenausfall sowie eine Übertemperatur.

Zukunftsthemen löst man nicht mit Inseln

13.10.26 

Software-defined Automation, die Konvergenz von IT und Produktionstechnik (OT) sowie der nächste Schritt hin zu Physical AI treffen zeitgleich auf verkürzte Entwicklungszyklen und höheren Kostendruck. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Mit Auslieferung der ersten PC-basierten Maschinensteuerung markierte Beckhoff 1986 den Start einer neuen Ära. Dahinter stand anfangs vor allem eine Überlegung: Wer Steuerungstechnik auf IT-Standards aufsetzt, nimmt an deren Innovationszyklen teil und ist nicht mehr an proprietäre Entwicklungspfade gebunden. Der Clou bestand jedoch nicht nur darin, einen PC in die Maschine zu integrieren. Er lag ebenso in der Abstraktion der Steuerungsfunktion von proprietärer Hardware. So bildet die Automatisierungsplattform Twincat seit 1996 das softwareseitige Fundament, das von der Logik- und Bewegungssteuerung mehr...