Robotiksysteme

Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.

Gelenk-/Knickarm-Roboter

Die Zahl der eingesetzten Roboter wird weiter anwachsen. Neben den Gelenk-/Knickarm-Robotern, deren stärkste Typen eine Autokarosserie umsetzen können, haben sich weitere Bautypen wie Scara-Roboter usw. etabliert. Neben der Industrie tritt der Roboter z.B. als Serviceroboter seinen Siegeszug in vielen Lebensbereichen an.

Bild: Goudsmit Magnetics Group

Robotik-Greifer

Für zahlreichen Handlingaufgaben wie dem Entnehmen von Spritzgussteilen oder der Zuführung von Werkstücken usw. stehen eine Vielzahl spezialisierter Greifer zur Verfügung. Die Spezialisierung führt allerdings zu zahlreichen Varianten, die sich u.a. hinsichtlich der Baugröße, den Greifkräften sowie dem Hubbereich unterscheiden. Eine optionale Sensorik z.B. zur Überwachung der Kolbenstellung bei pneumatischen Greifern oder der Messung der Greifkraft erhöht den Einsatzbereich für die Greifer.

Bild: FEBA AUTOMATION & Modulare Systeme GmbH

Robotik-Sauggreifer

Schon optisch unterscheiden sich die Robotik-Sauggreifer von anderen Greifertypen, wie den Ein- und Mehr-Fingergreifern sowie deren spezielle Bauform z.B. als Greifzange. Durch Unterdruck vermögen die Saug-/Vakuumgreifer sowohl empfindliche Materialien wie Papier oder Glas als auch gröbere Materialien abdruckfrei anzuheben und in neue Positionen zu überführen. Im Verbund können ganze Flaschengruppen oder auch schwere Einzelteile angehoben und bewegt werden. Unterschiedliche Bauformen und Materialien ermöglichen den Einsatz in vielen Produktionsbereichen.

Bild: RSP Deutschland GmbH

Drehdurchführungen und Werkzeugwechsler

Drehdurchführungen erlauben die Dauerdrehung einer Achse und erhöhen so die Bewegungsfreiheit eines Roboterarms. Außerdem wird der Verschleiß von Kabeln und Zuleitungen zu den Roboterwerkzeugen reduziert.

Bild: KEBA AG

Bediengeräte für Roboter

Bediengeräte für Roboter zeichnen sich durch spezielle Bedienelemente und Funktionen aus, die für die jeweilige Anwendung erforderlich sind. Beim Einlernen bestimmter Achsenbewegungen, der Visualisierung von Handlungsabläufen, dem Festlegen von Sicherheitsbereichen sowie Service- und Wartungsarbeiten helfen die Geräte mit denen man vor Ort arbeiten kann.

Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.

Scara-Roboter

Scara-Roboter bilden eine besondere Gruppe, die auch als horizontale Gelenkarmroboter bezeichnet wird. Durch seine schnellen und wiederholgenauen Bewegungen eignen sich Scara-Roboter speziell für Montage- und Fügeaufgaben sowie für Pick-and-Place-Anwendungen.

Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.

Delta-/Parallelarm-Roboter

Im Vergleich zu den Gelen-/Knickarm-Robotern besitzen die Delta-/Parallelarm-Roboter eine abweichende Bauweise. Da sich die Antriebselemente nicht in den Gelenken sondern in einer Basis befinden, sind die Gelenkarme sehr leicht. Infolge der geringeren Trägheit lassen sich hohe Geschwindigkeiten und Beschleunigungen realisieren, was schnelle Pick-and-Place Anwendungen ermöglicht. Einschränkungen für den Einsatz ergeben sich durch die geringere Reichweite der Parallelarme und der maximalen Traglast.

Bild: Blue Danube Robotics GmbH

Kollaborative Roboter

Neben Roboteranwendungen, bei denen der Roboter durch Schutzzäune vor gefahrbringenden Kontakt zum Menschen abgeschirmt wird, sind in den letzten Jahren vermehrt Anwendungen entstanden, bei denen Mensch und Roboter zusammenarbeiten. Diese MRK-Roboter oder kurz Cobots genannten Roboter zeichnen sich durch technische Sicherheitskonzepte aus, die eine gravierende Verletzung von Menschen verhindern.

Bild: Yaskawa Europe GmbH

Spezial-Roboter

Unter Spezial-Robotern sollen hier die Roboter aufgeführt werden, die für besondere Anwendungen wie z.B. Lackieren ausgerüstet sind. Natürlich können auch universelle Roboter mit Hilfe von Spezialaufsätzen und geeigneter Software die Funktion von Spezial-Robotern ausführen. Schweißroboter sind jetzt in einem eigenen Produktkatalog zu finden.

Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Software für Roboter

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Robotern, werden durch den Einsatz spezieller Software erleichtert. Die Softwarepalette umfasst sohl die Planung von Roboterzellen als auch unterschiedliche Möglichkeiten der Programmierung. Dabei ermöglicht die Offline-Programmierung und Simulation die Roboteranwendung zu studieren ohne der Verbindung zu einem echten Roboter. Zahlreiche Softwaremodule erleichtern die Roboteranwendungen z.B. zum Schweißen oder Pick und Placeanwendungen.

Bild: RSP Deutschland GmbH

Robotik-Werkzeugwechsler

Eine herausragende Fähigkeit des Menschen besteht in der Verwendung von Werkzeugen zur Bearbeitung der unterschiedlichsten Materialien und Werkstücke. Diese Werkzeuge wurden robotertauglich angepasst und bei verschiedenen Tätigkeiten wie Schweißen, Lackieren usw. eingesetzt. Mit den Roboter-Werkzeugwechslern ist es möglich, dass unterschiedliche Arbeitsschritte durch das jeweils erforderliche Werkzeug vorgenommen werden können.

Bild: Yaskawa Europe GmbH

Schweißroboter

Schweißroboter erhalten an ihrem Handgelenk spezielle Schweißausrüstungen, die auf die unterschiedlichen Schweißverfahren angepasst sind. Zusätzliche Schweißsoftware berücksichtigt die besonderen Eigenschaften der Schweißverfahren.

Effiziente Bearbeitung

11.05.21

Beim Entgraten, Polieren und Schleifen von Werkstücken wird oft noch Hand angelegt.

Bei der Oberflächenbearbeitung werden die Eigenschaften von Oberflächen verändert, veredelt oder auf definierte Anforderungen vorbereitet. Die dazu erforderlichen Arbeiten erfolgen häufig noch manuell. Dass viele Unternehmen zögern, auf automatisierte Verfahren umzustellen, hat mehrere Gründe. Das menschliche Sehen und Fühlen galt lange als viel präziser und damit als unersetzbar. Zudem fürchten Firmen, die mit großer Teilevielfalt und komplexen Werkstückgeometrien arbeiten, einen hohen Aufwand bei der Programmierung des Roboters und dessen Integration. mehr...



















Starkes Stück

25.02.20
Bild: Western Mechanical Handling UK Ltd.
Mitsubishi Electric Europe B.V.

Der Wettbewerb in der Lebensmittelindustrie ist erbarmungslos. Angesichts des hohen Tempos der wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen kann daher jeder Effizienzfortschritt erheblichen Einfluss auf die Marge eines Lebensmittelproduzenten haben. mehr...