Eltefa 2017:

Digitalisierung und Vernetzung im Fokus

Vom 29. bis 31. März öffnet die Eltefa, Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik, zum 19. Mal ihre Tore. Fachbesucher aus E-Handwerk, Industrie, Kommunen und öffentlichen Einrichtungen sowie Architekten, Ingenieure und Fachplaner können sich an drei Tagen auf dem Stuttgarter Messegelände über die neuesten Trends und Innovationen der Elektrobranche informieren. Die Ausstellung wird ergänzt durch das umfangreiche Rahmenprogramm mit Sonderschauen, Themenparks, Foren und Dialogveranstaltungen.

Bild: Landesmesse Stuttgart GmbHBild: Landesmesse Stuttgart GmbH
In der Sonderschau "Kompetenz E-Mobilität" kann man E-Fahrzeuge nicht nur ansehen, sondern im Outdoor-Fahrparcours auch testen.

Messegelände Stuttgart

Öffnungszeiten: Mittwoch: 9.00 bis 18.00 Uhr

Donnerstag und Freitag: 9.00 bis 17.00 Uhr

Eintrittspreise: Tageskarte: Online 17,00 EUR /

vor Ort 22,00 EUR

Erwachsene ab 16 Jahren

Tageskarte ermäßigt: Online 14,00 EUR /

vor Ort 19,00 EUR

Schüler, Studenten, Rentner,

Schwerbehinderte (mit Ausweis),

Kinder 6 bis einschließlich 15 Jahre

Einlass: Eingang Ost und Eingang West Eltefa in Kürze Vernetzte Systeme spielen auf der Eltefa eine zunehmend größere Rolle. Sie sind fast in jedem Messebereich zu finden. Der Schwerpunkt Gebäudetechnik zeigt, wie sich das Elektrohandwerk dieses lukrative Geschäftsfeld erschließen kann. Dort zeigen die Hersteller spezialisierte Automationslösungen für Wohnen, Büro, Handel, Logistik und Industrie. Die IT-Infrastruktur ist ein zentrales Element der Digitalisierung. Flexible und sichere Netzwerke, spezialisierte IP-basierte Gebäudesysteme, Glasfasertechnik und Industrial IT sind unverzichtbare Bausteine der digitalen Transformation. Deshalb widmet sich auf der Eltefa ein eigener Bereich in Halle 9 der IT-Infrastruktur. Ohne Smart Grids, also intelligente Netze, und Speichersysteme ist die Energiewende nicht denkbar. Der Bereich Energietechnik zeigt, wie mit zukunftsfähigem Energiemanagement und flexiblen Netzen eine dezentrale Energiegewinnung sicher möglich ist, ohne die Versorgungssicherheit einzubüßen. Hier dreht sich alles um Energieerzeugung, Verteilung, Speicherung und Ladeinfrastruktur. Eine Folgeerscheinung der Digitalisierung ist das zunehmende Sicherheitsrisiko. Wenn alles mit einander vernetzt ist, entstehen Sicherheitslücken, die zum Beispiel für Wirtschaftsspionage oder Datenklau genutzt werden können. Auch diesem heiklen Thema widmet sich die Eltefa als Informationsplattform für integrierte, digitalisierte und vernetzte Sicherheitstechnik im privaten, gewerblichen und öffentlichen Sektor. Weitere Themen sind Videoüberwachung, Einbruchmeldeanlagen, Zutrittskontrollen, Brandmeldeeinrichtungen und Notrufsysteme. Licht ist sehr wichtig für das menschliche Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Human Centric Lighting passt die Beleuchtung gezielt an die jeweiligen Bedürfnisse an und kann leistungssteigernd oder entspannend wirkend. Die neuesten Lichtkonzepte und intelligente Steuerungstechnik zeigen rund 70 Aussteller in Halle 7. Die Entwicklung zu Industrie 4.0 zeigt, dass die Digitalisierung der Wertschöpfungskette ein entscheidender Erfolgsfaktor wird. Entsprechend groß ist der Raum, den dieses Thema auf der Eltefa einnimmt. Die Bandbreite reicht vom Schaltanlagenbau über Mess-, Steuer-, Regel- und Antriebstechnik bis zur Instandhaltung und Betriebssicherheit.

Digitalisierung zum Anfassen

Die Eltefa 2017 greift in ihrem Rahmenprogramm die großen Trends und Entwicklungen der E-Branche auf. Mit dabei ist wieder "Das E-Haus", Publikumsmagnet der letzten Jahre. Die Sonderschau zeigt, was intelligent vernetzte Gebäudetechnik heute wirtschaftlich und technisch leisten kann. Die technische Palette reicht von intelligent gesteuerten erneuerbaren Energien über komfortable Smart-Home-Lösungen bis zu Assistenzsystemen für ältere Menschen.

Landesmesse Stuttgart GmbH

Dieser Artikel erschien in GEBÄUDEDIGITAL 2 2017 - 23.03.17.
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