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Handling von Sensordaten auf dem Weg in die Cloud

Den Heuhaufen an der Quelle sortieren

"Industrie 4.0 muss bei der ersten Anwendung einen erkennbaren Nutzen bringen", so Michael Marhofer, Vorsitzender des Vorstands bei IFM, auf der Vor-Pressekonferenz zur Hannover Messe Mitte Februar im Essener Hauptquartier. Die Unternehmensgruppe, die 2016 einen Umsatz von über 780Mio.? mit mehr als 6.000 Mitarbeitern weltweit generierte, hat diesbezüglich Lösungen entwickelt, die sich speziell dem Handling von Sensordaten aus dem Feld auf ihrem Weg in die Cloud widmet.

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Verschiedene IO-Link Produkte von IFM. Der Standard erleichtert die Kommunikation wichtiger Sensordaten direkt in die Leitebene.

In seinem Eingangsstatement machte Marhofer deutlich, dass die Datenmengen, die beispielsweise in einer Produktionsanlage von Sensoren generiert werden, heute häufig noch unterschätzt werden. Aufgabe der Automatisierungsunternehmen sei es daher, Anwendern Lösungen anzubieten, die eine Vorverarbeitung dieser Daten ermöglichen.

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Der Y-Weg ermöglicht den selektiven Transfer der Sensordaten in die SPS und in die Unternehmensleitebene.

Dr. Myriam Jahn, Vorstand des zur IFM-Unternehmensgruppe gehörigen IT-Anbieters TISC, verwies in ihrem Vortrag auf eine Studie des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft, die besagt, dass ein "effizienter Austausch von Daten das Wichtigste bei Industrie 4.0" sei. Die Konnektivität zwischen Maschine und ERP wird dabei als Schlüssel angesehen. Jahn ergänzte, dass derzeit bis zu 95 Prozent der Maschinendaten nicht für weitergehende Auswertungen zur Verfügung stünden. So würde die große Datenmenge (Big Data) für den Anwender zu nutzloser Dark Data. Für den Datentransfer von der Sensorebene aus bietet IFM daher jetzt die (LR)-Box. Diese Box kann Daten sammeln, die richtigen Daten auswählen und über alle Ebenen hinweg zur Verfügung stellen. Damit ist eine Durchgängigkeit der Daten vom Sensor bis in die Cloud und zum ERP-System einfach und kostengünstig zu realisieren. Zu jeder Managementaufgabe werden flexibel die richtigen Daten zur Verfügung gestellt. Es entsteht 'Smart Data' und keine Datengräber in der Cloud, so Jahn.

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Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN Hannover Messe 2017 - 14.04.17.
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