Maschinen werden permanent überwacht

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Für die Maschinenbauindustrie in Deutschland ist Predictive Maintenance zu einer Kernaufgabe geworden, die sich nahtlos in die vielfältigen Geschäftsstrategien zum Thema Industrie 4.0 einpassen lässt. Auf dem VDMA-Kongress 'Predictive Maintenance 4.0' wurde diese Entwicklung anschaulich gemacht. Etwa 120 Kongressteilnehmer diskutierten in Frankfurt über Applikationen der vorausschauenden Fernwartung, Softwarelösungen sowie die Zukunftsperspektiven für den Maschinenbau. Denn die vernetzte und digitale Produktion erfasst alle Betriebe gleichermaßen - ob Großkonzerne oder Mittelständler.

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Die Trends dazu stellte der VDMA gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger mittels der Studie 'Predictive Maintenance' vor. Demnach müssen Unternehmen auch im Industriegeschäft noch viel stärker aus der Perspektive ihrer Kunden denken und handeln. Das Verständnis sowie das Potential von Predictive Maintenance basiert auf den vier Werttreibern der Digitalisierung: Interkonnektivität, neue Datenquellen, Automation von Prozessen und neue Möglichkeiten der Service-Wertschöpfung. Der Kundennutzen von Predictive-Maintenance-Systemen liege laut VDMA sowohl in der Leistungssteigerung des Produktionssystems als auch in der Kostenreduzierung für Serviceaufwendungen. Predictive Maintenance ist auch auf der Hannover Messe ein Thema. In der Sonderausstellung 'Predictive Maintenance 4.0' präsentieren Unternehmen der Antriebs- und Fluidtechnik konkrete Lösungen und Strategien. Ergänzend sollen Fachrundgänge angeboten werden. Fachvorträge runden im MDA-Forum das Informationsangebot zu Predictive Maintenance ab. Ein Interview mit Philipp H. F. Wallner, Industry Manager EMEA bei Mathworks, zum Thema Predictive Maintenance finden Sie auf Seite 7. (mst/VDMAe.V.)

VDMA e.V.

Dieser Artikel erschien in Industrie 4.0 - 06 2017 - 23.03.17.
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