Von der speziellen zur systemintegrierten Motion-Control-Lösung

Funktionserweiterungen und Technologie-CPU

Auch die Automatisierungstechnik kann sich dem Trend vom Wandel von Hardware- zu Software-Lösungen nicht entziehen. Der Anwender erwartet, mit einer Steuerung ein möglichst großes Spektrum seiner Anforderungen abzudecken. Hardware-Lösungen schränken dabei im Gegensatz zu Software-Lösungen die Flexibilität ein, denn ein Anlagenbetreiber muss eine Vielfalt von Ersatzkomponenten vorrätig halten, um die Verfügbarkeit der Anlage sicherzustellen.

Bild: Siemens AGBild: Siemens AG
Motion Control ist heute vollständig im Engineering (TIA Portal) und der Firmware der S7-1500 integriert. Neben komfortablen Inbetriebnahme- und Diagnosefunktionen stehen im Anwenderprogramm alle technologischen Informationen symbolisch zur Verfügung

Der Charme von Hardware-Lösungen in der Automatisierungstechnik zeigt sich besonders bei rechenintensiven Prozessen wie Motion Control. So haben die Technologie-CPUs der Steuerungsfamilie Simatic S7-300 neben der Standard-CPU für die SPS-Funktionen einen eigenen Prozessor für die Motion-Control-Funktionen, den sogenannten Technologieteil. Technologie und SPS laufen autark, wodurch eine erhöhte Rechenleistung in der Technologie kaum Auswirkung auf die SPS hat.

Siemens AG

Dieser Artikel erschien in SPS-MAGAZIN 7 2017 - 10.07.17.
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