Bilanz eines einjährigen Projekts

Schritt für Schritt zur Fertigung 4.0

Die fortschreitende Digitalisierung erfasst nahezu alle Bereiche der Gesellschaft - so auch den Schaltschrankbau. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Kompetenzzentrum Digital in NRW hat über ein Jahr lang mit dem Mindener Schaltanlagenbauer Westermann eine Digitalisierungsstrategie sowie erste Pilotprojekte entwickelt, die dem mittelständischen Unternehmen den Einstieg in dieses sehr komplexe Themenfeld ermöglichen. Die Beteiligten zogen nun eine vorläufige Bilanz.

Bild: Fraunhofer-InstiutBild: Fraunhofer-Instiut
Auch die mechanische Bearbeitung der Gehäuse und Montageplatten kann aufgrund besserer Daten und eines höheren Automatisierungsgrades nun wirtschaftlicher erfolgen.

Seit 1983 fertigt Schaltanlagenbau Westermann Schaltschränke nach Kundenvorgaben. Da es sich hierbei um eine hoch individualisierte Branche handelt, gleicht kein Schaltschrank dem anderen, Losgröße 1 ist an der Tagesordnung. Der Startschuss, sich Gedanken über eine Digitalisierungsstrategie zu machen, um die Zukunftsfähigkeit des Betriebs sicherzustellen, fiel für Heinz-Dieter Finke, Technischer Geschäftsführer bei Schaltanlagenbau Westermann, im Jahr 2015: "Vor zwei Jahren haben mein Kollege Uwe Friedrichs und ich das Unternehmen vom Firmengründer Heinrich Westermann übernommen. Damals fertigten wir in Minden unsere Schaltschränke noch an zwei Standorten.

Fraunhofer-Instiut

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 6 2017 - 17.11.17.
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