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Effizienzsteigerung in der Werkzeugherstellung

Bild: Cenit AGBild: Cenit AG
Das Portfolio von Meissner umfasst die Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Werkzeugen, Anlagen und Automatisierungslösungen für den Automotive und den Non- Automotive Bereich.

Der Werkzeug- und Anlagenbauer Meissner setzt auf die Fastsuite E2 von Cenit, um neue Wege beim Einsatz von Robotersystemen zu erkunden: Durch die Automatisierung und Simulation bei robotergestütztem Punzieren wurde die Durchlaufzeit in der Produktion deutlich reduziert. In Handarbeit dauert eine Veredelung durch Punzieren leicht zwei bis drei Monate, denn damit das Schlagbild nicht abweicht, sollte jede Form nur von einem Metallfacharbeiter punziert werden. Robotergestützt gelingt es nun, ein flächig punziertes Werkzeug je nach Größe in sieben bis zehn Tagen herzustellen. Zuvor galt es, ein entsprechendes Steuerprogramm zu erstellen. Weil Punzieren eine eher seltene Fertigungstechnik im Industrieumfeld ist, wurde das bestehende Fastsuite-Paket für das Bolzenschweißen entsprechend angepasst sowie eine geeignete Programmiermethodik entwickelt und um den notwendigen Downloader ergänzt: Die Prozesspunkte für das Punzieren werden in einem Datensatz eingelesen und abschnittsweise programmiert. Beim Pilotprojekt waren es 160.000 Prozesspunkte, die Lösung lässt aber weit mehr zu. Die realitätsnahe Simulation ermöglicht es zudem, Kollisionen oder Probleme durch Singularitäten zu beheben, bevor der Roboter die Form tatsächlich punziert. Da der Prozess durch die Simulation abgesichert wird, läuft der Roboter zudem bis zu 24h mannlos.

CENIT AG

Dieser Artikel erschien in ROBOTIK UND PRODUKTION Newsletter 49 2021 - 16.12.21.
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