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Titelstory: Taktsynchron

Titelstory: Vollständige Vision-Integration in die SPS-Welt

Twincat Vision wurde zur SPS IPC Drives 2017 vorgestellt. Damit zeigt Beckhoff wie Steuerungstechnik und Bildverarbeitung in einem Engineering Tool und einer Runtime vereint werden können. Was mit einer reinen Softwarelösung begann, wird nun durch weitere Softwarefunktionen und Hardwareprodukte erweitert.

Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KGBild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

"Twincat Vision ist vollständig in unserer SPS integriert", so Dr. Josef Papenfort, Senior Produktmanager Twincat bei Beckhoff Automation.

Bild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KGBild: Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

In der SPS-Bibliothek existieren über 500 Bausteine, mit denen der SPS-Programmierer, aber auch der Vision-Anwender, seine Applikationen direkt in der SPS realisieren kann. Zudem ist die Konfiguration der Kameras in der Entwicklungsumgebung - die auf Visual Studio von Microsoft basiert - integriert. Auch im Twincat HMI gibt es schon erste Controls zur Anzeige von Bildern aus Twincat Vision, weitere Controls sind bereits in der Entwicklung. Zukünftig sollen nicht nur Bilder im HMI angezeigt werden, sondern z.B. auch die Konfiguration von Parametern über das Twincat HMI möglich sein. Dadurch kann der Endkunde auf seine Vision-Applikationen zugreifen, um sie an die jeweiligen Bedingungen anzupassen. Zudem lassen sich Kameraparameter online durch SPS-Bausteine modifizieren, ohne nochmals in das Konfigurationstool eingreifen zu müssen. Während bei der Bildverarbeitung häufig C++ oder graphische Programmiersprachen zum Einsatz kommen, nutzt das aus der SPS-Welt kommende Twincat Vision auch Programmiersprachen, wie z.B. Structured Text (ST). Wer graphisch programmieren möchte, kann eine Vision-Applikation daher auch in SFC (Sequential Function Chart) programmieren. Hinsichtlich der Komplexität ist die Parametrierung einer Kamera für eine Vision-Anwendung durchaus vergleichbar mit der Parametrierung eines (Servo-)Antriebs. Bei beiden gibt es bis zu mehrere hundert mögliche Parameter. Somit sind bzgl. Konfiguration und Programmierung kaum noch Unterschiede zwischen der Realisierung einer Bildverarbeitungs- und einer Motion-Control-Applikation vorhanden.

Beckhoff Automation GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erscheint in inVISION 2 2019 - 25.04.19.
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