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Mehr als Anlagenvisualisierung

Berichten, vernetzen, befähigen

Die Strecke zur Industrie 4.0 bewältigen Anlagenbetreiber nicht im Sprint, sondern im Marathon. Reifegradmodelle helfen ihnen, die vielversprechenden Meilensteine anzusteuern. Wobei bereits die Visualisierung zahlreiche Ansätze zur Modernisierung bietet - in der Balance zwischen Funktionalität und Sicherheit.

Seitdem der Mensch Dinge produziert, strebt er nach kontinuierlicher Verbesserung aller damit verbundener Aufgaben: Prozesse sollen immer sicherer, schneller, kosteneffizienter und nachhaltiger werden. Die Werkzeuge haben sich über die Jahre geändert und im digitalen Zeitalter ist Erfolg unweigerlich mit dem Technologieeinsatz verbunden. Wieso gibt es dann immer noch so viele Unternehmen, die im Produktionsumfeld auf ihr sehr aktives Turnschuhnetzwerk setzen und Daten auf Papier festhalten? Selbst wo schon Automatisierungstechnologie betrieben wird, läuft oft seit Jahren die gleiche Software. Die Risiken dabei: Daten stehen nicht in Echtzeit zur Verfügung, sind bei manueller Eingabe schon veraltet und sie werden im falschen Kontext dargestellt. Zusätzlich fehlen benötigte Funktionen, weil funktionierende Systeme unberührt bleiben sollen. Proprietäre oder andere Werkzeuge außerhalb von Standards stoßen an Grenzen. Da Technologie dennoch nicht dem Selbstzweck, sondern als Werkzeug dient, geht die digitale Wirtschaft über die Einführung neuer Technologien hinaus.

Generationswechsel

Zusätzlich steht die Industrie vor einer Umwälzung des Arbeitsmarktes: Millennials rücken an die Stelle der Boomer und digital Natives nehmen leitende Positionen ein. Moderne Technologie spielt eine große Rolle darin, das noch vorhandene Wissen und Erfahrung zu erfassen, zu systematisieren und zur Weitergabe aufzubereiten. Neue Wege der Zusammenarbeit werden definiert und eingeführt. Digitalisierte Unternehmen setzen auf Flexibilität und Optimierung der vorhandenen Kapazitäten. Dabei lautet häufig die Frage: Was können wir anders machen? Wie können Cloud Computing, das industrielle Internet der Dinge (IIoT), Edge Computing und künstliche Intelligenz besser in die Produktion integriert und ihre Potenziale ausgeschöpfet werden? Wo lassen sich analoge Prozesse digitalisieren? Werden alle Daten erfasst und lassen sich diese Informationen zur Verbesserung von Betrieb und Leistung nutzen? Können Teams über die Cloud zusammenarbeiten? Und was bewirkt die Einführung von Edge-to-Enterprise-Funktionen in einer dezentralen Produktion unter Verwendung von KI-verbesserten HMI-Scada-Funktionen? Auch weil so vielfältige Fragen erst strategisch und dann Schritt für Schritt zu beantworten sind, gilt der Weg zur Industrie 4.0 nicht als Sprint, sondern als Marathon.

Factory Software GmbH

Dieser Artikel erschien in IT&Production 6 (Juli August) 2022 - 18.07.22.
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