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Gateways für die Datenübertragung in verfahrenstechnischen Anlagen

Gas nach Maß

Bis Erdgas beim Verbraucher landet, muss es einen weiten Weg zurück legen. Größtmögliche Sicherheit und höchste Verfügbarkeit sind bei der Technik der Rohrleitungen, Speicher und Verteiler wichtige Kriterien. Auf Messsysteme für diese Anwendungsfälle hat sich die Firma Metreg Solutions aus Butzbach spezialisiert. Für die Datenübertragung nutzen sie Gateways von Wachendorff Prozesstechnik.

Bild: Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KGBild: Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KG
Das Profibus-Gateway von Wachendorff Prozesstechnik. Im bestehenden Schaltschrank finden die kompakten Geräte problemlos Platz.

Bild: Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KGBild: Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KG
Die drei Gateways für die Ausgabe in Modbus TCP/IP. Über einen Switch erfolgt der Anschluss an das vorhandene Ethernet.

Das Projekt im Detail

Die vorhandenen Mengenumwerter wurden durch den Typ MECflexS der Metreg Technologies GmbH und ein Kommunikationsmodul Datcom-K3 ersetzt. Die komplette Datenübertragung erfolgt über Modbus TCP/IP und Profibus-DP. Da der Mengenumwerter seine Werte in Modbus RTU ausgibt, werden zwei verschiedene Gateways von der Firma Wachendorff Prozesstechnik eingebaut. Das Gateway HD67507 von Wachendorff Prozesstechnik wandelt das Protokoll von Modbus RTU in Modbus TCP/IP um, das Gateway HD67561 wandelt die Informationen von Modbus RTU nach Profibus-DP.

Da drei TCP/IP Schnittstellen im Schaltschrank vorhanden sind, wird ein Ethernet Switch der Firma Wachendorff eingebaut. Dieser übergibt die Informationen an die zentrale Messwarte.

Das Kommunikationsmodul Datcom K3, das Netzteil JBZ-02, die Gateways, der Ethernet Switch und die Datenlogger DL-210 wurden im vorhandenen Schaltschrank im Elektroraum auf der Montageplatte und Hutschiene montiert sowie verdrahtet.

Der Mengenumwerter MECflexS wird im Ex-Bereich montiert. Von dort muss eine Leitung zu dem Schaltschrank verlegt und angeschlossen werden.

Gasspeicher - wer bei diesem Begriff an kleine Gastanks für den Vorgarten denkt, der unterschätzt die Lage. Denn Gasspeicher sind häufig riesige, verfahrenstechnische Anlagen, die an den Schnittstellen zwischen den großen Lieferanten und den kommunalen Versorgern liegen und dafür sorgen, dass auch bei schwankenden Verbräuchen jederzeit ausreichend Gas zur Verfügung steht. Jemand, der sich auf solche Anlagen spezialisiert hat, ist das Unternehmen Storengy. Der international tätige Spezialist kann auf 60 Jahre Erfahrung in diesem Segment zurück blicken - beschäftigt sich aber auch mit Untergrund-Wissenschaften und Bohrtechniken. Kunden von Storengy speichern ihr Gas in die riesigen Speicher ein und Abnehmer, also zum Beispiel Stadtwerke, entnehmen aus diesen Speichern ihren Bedarf an Gas. Ein solcher, von Storengy gebauter und betriebener Speicher, der das Erdgas in einer Kaverne sicher verwahrt, liegt in Peckensen in Sachsen-Anhalt. Nach einem 2014 erfolgreich abgeschlossenen, großen Ausbauprojekt verfügt er nun über ein Arbeitsgasvolumen von 400Mio.m³ in 5 Speicherkavernen in einem Salzstock. Die maximale Ausspeicherleistung liegt bei 900.000m³/h., was ihn zum größten Kavernenspeicher macht, den Storengy in Deutschland betreibt.

Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erschien in SCHALTSCHRANKBAU 2 2017 - 12.04.17.
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