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Peak Shaving in der Kabelherstellung

Tempomat für die Produktion

Wenn Industrieunternehmen die zugesprochene Leistungsgrenze ihres Energieversorgers überschreiten, wird es teuer. Mit sogenanntem Peak Shaving können produzierende Unternehmen lästige Lastspitzen vermeiden, Energiekosten senken und langfristig ein Energiemanagement etablieren.

Bild: Thorsten SienkBild: Thorsten Sienk

Wenn in der Elektrotechnik von Peak Shaving gesprochen wird, geht es darum, Lastspitzen zu glätten. Denn die gehen für Unternehmen richtig ins Geld. Schnell sind hier selbst bei vergleichsweise kleinen mittelständischen Unternehmen 50.000 Euro erreicht - die dann für das ganze Jahr zu zahlen sind. Daraus folgt die Devise, pfleglich mit seinen Lasten umzugehen. Diese Meinung teilt auch der Kabelhersteller Kordes aus Niedersachsen - und hat gemeinsam mit Wago seine Lastspitzen gekappt. Auf Basis der Controller PFC200 wurde dafür eine Lösung entwickelt. Hinzu kommt, dass sich mit der in Maschinen und Prozessbereichen installierten Messtechnik und den damit erhobenen Daten auch langfristig angelegte Energieeffizienzverbesserungen erzielen lassen. Die Controllerprogrammierung ist mit dem Engineeringtool eCockpit in Eigenregie erfolgt.

Tempo rausnehmen statt Vollbremsung

"Es lohnt sich, genau hinzuschauen", sagt Andre Wächter, Elektriker bei Kordes. Der Instandhaltungsleiter hat es sich zum Ziel gesetzt, die Verbräuche in der Produktion möglichst detailliert zu erfassen, um daraus gezielt Energieeffizienzmaßnahmen ableiten zu können. Denn sowohl der Verbrauch als auch plötzlich auftretende Lastspitzen im Rahmen des Leistungspreises belasten das Betriebsergebnis. Vor allem beim Leistungspreis kostet ein ungeplantes Überholmanöver ganz schnell einen fünfstelligen Eurobetrag. Deshalb wurde ein System implementiert, das sich mit einem Tempomaten vergleichen lässt, der rechtzeitig vom Gas geht, bevor es teuer wird.

WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG

Dieser Artikel erscheint in SPS-MAGAZIN Hannover Messe 2019 - 26.03.19.
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